#SGFRBL oder die beruhigende Wirkung von Klee

Oh Gott, was war das wieder für ein Spiel. Da sitzt du ganz ruhig vorm Fernseher und denkst so: Na, heute nur ein Unentschieden, irgendwie scheint das nicht so zu werden, wie erhofft. 0:0 zur Pause und das auch ganz gerechtfertigt. Und dann fängt die zweite Halbzeit an.

Der Treffer zum 0:1 von Poulsen zeigte wieder einmal, dass er endlich wieder auf dem Damm ist und weiß, wo das Tor steht. Herrlich den Fürther Keeper ausgespielt und reingemacht. Und dann? Wie wäre es mal mit noch einem Tor? Sieht schlecht aus. Und Coltorti war wieder einmal der Mann, der am Saisonende den (hoffentlichen) Aufstieg gerettet haben wird. Was der Schweizer wieder alles rausfischte war schon phänomenal.

Dann Minute 90. Okay, zittern wir uns also wieder mal zu einem Sieg. Jetzt nur nicht… Verdammt! Zu spät. 1:1 in der 90+1. Minute. Wo sind die Herztropfen, wenn man sie mal braucht? Ah, da! Klee hat beruhigende Wirkung. Also lecker Sud angesetzt (dauerte etwas über eine Minute) und zack! der Ausgleich postwendend durch Ilsanker in der 90+3. Spielminute. Finale furioso. Mal wieder. Spitzenreiter, überwintern auf Platz eins. Aber Jungs: 2016 dann bitte nicht immer solche Herzschlagfinale. Irgendwann werden die schwächeren unter uns mit einem Herzinfarkt aus den Spielen entlassen. Und as könnt ihr nicht wollen!

Bis dahin: Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! Und genießt eure zwei zusätzlichen Urlaubstage. Die habt ihr euch nach neun Siegen aus zehn Spielen redlich verdient!

ABOUT THE AUTHOR: vonStein

Macht Fotos, lebt in Leipzig, redet wirr und mittlerweile auch über Fußball. Igitt!

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