#RBLFCU: Wenn sich Berliner kleiner machen

Morgen ist es wieder soweit. RB Leipzig trifft auf Union Berlin. Und ganz kreativ haben sich die Eisernen etwas ausgedacht, um ihrer Ablehnung gegenüber den Red-Bull-Millionen Ausdruck zu verleihen: Es wird 15 Minuten lang keiner im Gästeblock sein. Kann man mal machen, tut insbesondere Herrn Mateschitz und der DFL vermutlich auch sehr weh.

Aber sei es drum: Viel wichtiger ist das Spiel an sich. Und auch da gibt es einige Interessante Details. Die Berliner haben sieben Ausfälle zu beklagen und werden nach eigener Aussage mit dem „letzten Aufgebot“ auflaufen. Kann man so sehen, kann aber auch als taktisches Sich-Klein-Machen angesehen werden. Der Klassiker: Den Gegner stärker reden, sich selbst schwächer. Dann ist eine Niederlage nicht so schlimm, ein Unentschieden oder gar Sieg aber fast wie das Bezwingen von Goliath zu verkaufen. Gerne gerade gegen die Rasenballer angewandt.

Bleibt der Blick auf unsere Mannschaft: Stefan Ilsanker fällt aller Wahrscheinlichkeit nach für morgen aus. Wer statt seiner in der Startformation stehen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Rani Khedira wäre eine Option, aber auch Anthony Jung, der aus der Verteidigung ein wenig nach vorne rücken könnte, sofern Marcel Halstenberg wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt. Poulsen und Sabitzer sollten gesetzt sein, Forsberg auch, sofern er fit ist nach seinem Schlag auf die Wade. Und was das Tore schießen angeht, sind nach einhelliger Aussage alle heiß und haben es auch noch mal trainiert. Zitat Willi Orban: „Der Ball war oft drin.“

Dann hoffen wir mal, dass das morgen auch so sein wird!

Bildnachweis:

  • rblfcu: Quelle: BundesligaFanatic

ABOUT THE AUTHOR: vonStein

Macht Fotos, lebt in Leipzig, redet wirr und mittlerweile auch über Fußball. Igitt!

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