3:1 gegen Bochum. Leipzig kann also doch gegen die Top5 gewinnen!

Samstag. Spiel gegen Bochum. Die Hoffnung auf einen Sieg, aber so richtig sicher war man sich dann doch nicht. Immerhin sah es zuletzt immer etwas unglücklich aus, wenn es gegen eine Mannschaft aus dem obersten Teil der Tabelle ging. Und mit Platz fünf gehört Bochum dort ganz deutlich mit rein.

Die erste Halbzeit ging ganz gut los, trotzdem fehlten am Ende immer wieder das Glück und die Präzision, wenn es darum ging, den Ball nicht nur vors sondern eben auch ins Tor zu bringen. Immer wieder verlor man sich im Schönspielen und Schleifchen-um-den-Ball-binden, bevor der Abschluss gesucht wurde. So wurden sogar Überzahlsituationen nicht genutzt und stattdessen Tempo rausgenommen. Irgendwie nicht so richtig schlüssig. Oder aber, es wurde wegen gefährlichen Spiels abgepfiffen, wo nichts gefährlich war und somit Demme seines ersten Tores im Erwachsenenbereich beraubt.

Nach 19 Minuten verletzte sich Khedira und musste runter vom Spielfeld. Ilsanker machte sich bereits fertig, wurde aber doch zurückbeordert und stattdessen kam Bruno. Diese Entscheidung Rangnicks sollte sich dann in der zweiten Halbzeit auszahlen.

Nachdem es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging, zündete RB den Turbo im Durchgang zwei und schnürte Bochum geradezu ein. Zunächst war das Glück den Ruhrpottlern noch hold, doch im Nachschuss haute Kaiser den Ball ins Netz. Das war das Signal an die anderen, noch mal nachzulegen und so war es der bisher glücklose und nun eigentlich gar nicht vorgesehene Bruno, der das 2:0 mit einem wundervollen Einsatz erzielte.

Beim 3:0 war dann erneut der Belgier am Drücker und drückte einen Ball von Sabitzer über die Linie, der vorher in Slapstick-Manier mehrmals nicht im Netz landen wollte.

Langsam aber sicher keimte Hoffung auf, die Rasenballer könnten noch etwas für die Tordifferenz tun. Selke verzog, nachdem er in leichte Rücklage kam, so dass das 4:0 schon in der Luft lag.

Dass Bochum dann noch kurz vor Ende den Ehrentreffer erzielte, war natürlich ärgerlich, gefährdete den Sieg der Leipziger allerdings nicht mehr. Gulácsi hatte den Ball im ersten Anlauf noch gerade so rausgefischt und an die Latte gelenkt, dann stand jedoch ein Bochumer goldrichtig und der Leipziger Keeper war chancenlos.

Bis Montagabend heißt es nun als erstmal wieder Spitzenreiter für den einzig wahren Rasenball. Abwarten also, was Freiburg in Fürth tut. Eine Blöße werden sie sich aber sicher nicht geben. Trotzdem hab Leipzig weiterhin alles komplett in der eigenen Hand. Sechs Spiele bleiben, sechs Spiele gewinnen und schon steht man am Ende sicher auf einem direkten Aufstiegsrang. So einfach!

Sollte doch klappen, oder Jungs?

Bildnachweis:

  • RB Leipzig vs Bochum: Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

ABOUT THE AUTHOR: vonStein

Macht Fotos, lebt in Leipzig, redet wirr und mittlerweile auch über Fußball. Igitt!

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